Berichte aus dem Jahr 2020

 
  1. Generalversammlung des ASV Egg

Die ordentliche Generalversammlung fand am Freitag, 31. Januar 2020 wie üblich im Rest. Adler in Grüningen statt.

Es nahmen 18 Aktivmitglieder, 1 Passivmitglied und 1 Gast teil, 3 Aktive waren entschuldigt.

Die üblichen Geschäfte behandelte der Präsident Heinz Müller speditiv. Als die Küche bereit war, wurde die GV für das Nachtessen unterbrochen.

Aus den Geschäften:

Ein Aktivmitglied trat aus, ein anderes sowie ein Junior traten ein. Der ASV Egg hat jetzt 20 Aktivmitglieder.

Leider waren mehrere Sterbefälle zu verzeichnen. Ihnen wurde die letzte Ehre erwiesen durch ein kurzes Gedenken.

Der Präsident, der Ausbildungschef, die Aktuarin, der 2. Schützenmeister und der Beisitzer standen zur Wiederwahl und wurden einstimmig bestätigt.

Der Materialwart Willi Schädler reichte seinen Rücktritt aus dem Vorstand ein. Er wurde für seine Arbeit mit einer Laudatio und Geschenken geehrt. Da er sein Amt während 19 Jahren versehen hatte, wurde er statutengemäss zum Ehrenmitglied vorgeschlagen und mit Applaus bestätigt. Die dazugehörige Urkunde wurde ihm überreicht.

Ein Revisor reichte seinen Rücktritt ein, ein neuer wurde gefunden und gewählt.

Die Versammlung hat mehrheitlich beschlossen, dass der ASV Egg ein 10m-Schützenfest durchführen soll. Die Daten stehen fest: Donnerstag bis Samstag, 28. bis 30. Januar 2021.

 

Ausblick:

Die 10 m-Saison ist in vollem Gang, die meisten Aktivschützen schiessen auch im Winter.

Am Samstag, 14. März beginnt mit der Standreinigung die 30 m-Saison, das Eröffnungsschiessen findet dann am Donnerstag, 26. März ab 16 Uhr statt.

Heide R. Haubold

 

 

 

Bleigiessen zum Jahresanfang

Noch bevor das alte Jahr 2019 zu ganz Ende war, rief der Präsident zur üblichen Winterarbeit, dem Bleigiessen auf. Dem Ruf folgten Urs, Roger Burlet, Luis Schärer, Thomas und Heide.

Mit Heinz trafen sich so am Samstag, 4. Januar 2020 sechs Helfer in der geheizten Schützenstube und stärkten sich noch mit Kaffee und Gipfeli, bis der Bleiofen die nötige Betriebstemperatur erreicht hatte.

Nach etwas mehr als 2 Stunden Arbeit wurden alle zum Mittagessen gerufen: Beate hatte unterdessen alles vorbereitet für ein reichhaltiges Menu. Es gab erst einen feinen Salatteller, dann folgte das Gulasch mit Teigwaren. Für einen süssen Abschluss sorgte Heide mit einer gebrannten Creme. Es war alles superfein, alle konnten reichlich konsumieren. Danach räumte Beate alles allein auf, während sich die andern wieder an die Arbeit mit dem Blei machten.

Die Arbeit ging gut voran, der Ofen wurde mit Bleikernen gefüttert und liess das flüssige Material nur so strömen. Alle Helfer, welche wollten, durften sich einmal als Giesser versuchen. Es gibt da wohl das eine oder andere versteckte Talent. Gegen 16 Uhr ging den einen allmählich die Energie aus, so dass der Ofen abgestellt werden konnte. In knapp 5 Arbeitsstunden gossen wir wohl etwa 500 Bleie, etwas mehr kleine als grosse. Wir haben jetzt sicher wieder genug Material für den Schiessbetrieb in diesem Jahr.

Alle halfen noch beim Aufräumen, und wir gingen etwa um halb fünf Uhr nach Hause.

Sepp übernimmt wieder das Nachbereiten und Versorgen der neuen Bleie. Dann sehen wir, wie viel wir genau gearbeitet haben.

Im Namen aller Helfer spreche ich Beate einen ganz speziellen herzlichen Dank aus für das feine Mittagessen und die Arbeit, die sie beim Aufräumen hatte.

Auch den oben genannten Helfern ein herzlicher Dank für ihren Einsatz. Ohne Blei kein Armbrustschiessen!

Heide R. Haubold